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Aktuelle Informationen für unsere Kunden

  • Die aktuellen Auswertungen zu den Top Fonds per 30.04.2018 wurden eingepflegt.

  • Informationen zu der geänderten Besteuerung von Fondsanlagen ab 01.01.2018 haben Sie mit der aktuellen Ausgabe der fonds-news im Oktober 2017 erhalten. Weitere Informationen finden Sie unter diesem Link auf unseren Webseiten.

Jahresinformationen für unsere Kunden

Der postalische Versand der PS Finanz Jahresauswertungen zum 31.12.2017 ist in der dritten Januarwoche erfolgt. Über die Online-Depoteinsicht sind die Daten der Fondsdepots stets tagesaktuell abrufbar.
Die manuelle Datenpflege zu den Skandia Fondspolicen wurde am 10.01.2018 abgeschlossen. Die manuelle Aktualisierung der Daten zu Festgeldkonten (Allianz Parkdepot) sowie den Bausparkonten  ist erfolgt.
Über die Wertentwicklung der Top 30 Fonds informieren wir ergänzend monatlich aktuell im Kundenbereich. Die Daten per 31.12.2017 wurden am 08.01.2018 aktualisiert.
Die aktuelle Ausgabe der fonds-news  haben Sie mit den Jahresauszügen postalisch erhalten.


Jahresauszüge

Der Versand der Jahresmitteilungen unserer Partnergesellschaften erfolgt wie nachstehend.

- Bausparkassen: Januar 2018
- Franklin Templeton: Januar 2018
- DAB: Februar 2018
- DWS: März 2018 (auch Riester-Rente und Basis-Rente)
- Fondsdepot Bank: April 2018


Steuerliche Jahresdokumente

Bei den klassischen DWS Depots (nur DWS Fonds) sowie den Riester- und Rürup-Depots werden die steuerlichen Dokumente mit den Jahresauszügen versandt, liegen damit bis Ende März vor.

Anders ist es bei den Multidepots mit internationalen Fonds (DAB, DWS Multidepots, Fondsdepot Bank). Aufgrund der besonderen steuerlichen Vorschriften in Deutschland können die steuerlichen Jahresabrechnungen erst erstellt werden, wenn auch zu allen nichtdeutschen Fonds die kompletten steuerlichen Daten für 2017 gemeldet sind. Die Investmentgesellschaften haben nach § 5 (1) Nr. 2 und 3 Investmentsteuergesetz die Möglichkeit, die gesetzlich vorgeschriebenen Besteuerungsgrundlagen des regulären Geschäftsjahres erst innerhalb von vier Monaten nach Ablauf des Geschäftsjahres des Fonds im elektronischen Bundesanzeiger bekannt zu machen.

Verzögerungen im Jahr 2018 durch das neue Investmentsteuerreformgesetz (ab 01.01.2018):

Zum Jahreswechsel 2017/2018 trat das Investmentsteuerreformgesetz in Kraft. Im Zuge dieser Umstellung waren alle Fonds gezwungen, die in 2017 aufgelaufenen Erträge noch im alten Jahr den Anlegern steuerlich zufließen zu lassen. Dies konnte in Form einer vorgezogenen Ausschüttung oder als Thesaurierung erfolgen. Gemäß § 56 Investmentsteuerreformgesetz haben die Kapitalverwaltungsgesellschaften für diese außerordentliche Veröffentlichung eine verlängerte Frist von 12 Monaten.

Da die Depotbanken die Steuerbescheinigung erst nach Bekanntmachung der Steuerdaten durch die Investmentgesellschaft erstellen können, liegen bei vielen Kunden die Jahresbescheinigungen für 2017 noch nicht vor. Das ist ärgerlich. Aber verantwortlich ist der Gesetzgeber, nicht die Depotbanken. Die Steuerberater und Finanzämter sind informiert. Im Einzelfall ist die Nachmeldung dieser Daten die Alternative, falls die Steuererklärung vorher einzureichen ist.


Fondspolicen: Skandia und DB Vita

Bei der Skandia erfolgt der Versand der Jahresabrechnungen jeweils zur Hauptfälligkeit des Vertrages (Monat der ersten Zahlung). Der Versand der DB Vita Jahresabrechnungen erfolgt im Januar. Da die Erträge dieser Depots komplett steuerfrei bleiben (Abschluss vor 2005), werden die Jahresabrechnungen für die Steuererklärung nicht benötigt.

Besteuerung von Fondsanlagen ab 01.01.2018

Mit dem Gesetz zur Reform der Investmentbesteuerung wurde im Juli ein neues System der Besteuerung von Fondsanlagen für Privatanleger beschlossen, das 2018 in Kraft tritt. Bislang werden Fondsanleger wie Direktanleger behandelt. Steuern fallen lediglich auf Ebene des Anlegers an, jedoch nicht auf Fondsebene. Zukünftig werden bestimmte Erträge bereits direkt beim Fonds besteuert, im Gegenzug wird es dafür allerdings Freistellungen bei der Abgeltungssteuer für Anleger geben.

Auch für die bislang unter Bestandsschutz stehenden Altanlagen (Fondsanteile, die bis Ende 2008 angeschafft wurden) ergeben sich Neuerungen. So wird für Erträge aus diesen Altanlagen, die ab 1. Januar 2018 anfallen, ein Freibetrag von 100.000 Euro gewährt. Sobald dieser aufgebraucht ist, unterliegen die Anteile dann wieder der regulären Besteuerung.

Bislang war es aus steuerlicher Sicht richtig, Altbestände unangetastet zu lassen, um die Besteuerung von Kursgewinnen zu vermeiden. Daran wird sich auch bis Ende 2017 und darüber hinaus - bis zum Verbrauch des Freibetrages - nichts ändern. Wir werden Sie im Laufe des nächsten Jahres ausführlich über die neuen Steuerregelungen und sich daraus ergebende Handlungsempfehlungen informieren.

Schon jetzt ist klar, dass mit diesen Änderungen der Vorteil komplett steuerfreier Erträge in alten Fondspolicen (DB VitaSkandia) weiter an Bedeutung gewinnt. Die Gestaltung mit langen Vertragslaufzeiten (optionale Regelungen) ist goldwert.

Basis-Rente: Neue Optionen bei der DWS

Basis-Rente: 86% der Beiträge im Jahr 2018 steuerlich absetzbar
Beiträge zur Basis-Rente sind im Rahmen von Höchstbeträgen bis zu jährlich 23.808 Euro pro Person steuerlich abzugsfähig. Im Jahr 2018 können 86% der geleisteten Beiträge steuerlich geltend gemacht werden. Der Prozentsatz steigt jährlich um 2% bis auf 100% im Jahr 2025.

Neue Optionen bei der DWS
Unsere Partnergesellschaft DWS hat die Optionen bei den Basis-Renten seit Jahresbeginn 2018 erweitert. Neben der bewährten Basis-Rente Premium, die mit einer Garantie versehen ist, kann nun eine chancenorientiertere Variante gewählt werden. Für Anleger, die bereits in eine DWS Basis-Rente investieren, wird es eine kostenfreie Wechselmöglichkeit in die neue Variante geben. Unsere hierfür in Frage kommenden Kunden werden wir gesondert informieren, sobald das Angebot am Markt ist.

Die Investmentlösung der DWS ist wesentlich flexibler als Versicherungslösungen, insbesondere durch die freie Gestaltung eines individuellen Portfolios oder die Wahl der Garantielösung. Ganz entscheidend für die Anbieterauswahl ist daneben die Kostenseite. Die DWS Basis-Rente ist wie eine direkte Fondsanlage kalkuliert und damit wesentlich günstiger als alle Versicherungsangebote am Markt. 

DWS Basis-Rente (Link für weitere Information)

Riester-Rente: Höhere Grundzulage ab 2018

Höhere Grundzulage ab 2018
Die Grundzulage wird im nächsten Jahr von 154 Euro auf 175 Euro erhöht. Dazu kommen unverändert 300 Euro für jedes ab 2008 geborene Kind, für davor geborene Kinder bleibt es ebenfalls bei 185 Euro.

Anpassungen bei Höchstbeitragszahlern
Der Großteil unserer Kunden nutzt den Höchstbeitrag von 2.100 Euro pro Jahr, um neben den Zulagen auch die steuerliche Förderung voll auszunutzen. Hier kann nun aufgrund der erhöhten Zulagen der Eigenanteil etwas reduziert werden. Wir werden im Dezember individuell über die möglichen Anpassungen informieren.

Sprechen Sie uns bei Fragen zu Ihrem Riester-Vertrag an. 
Unsere Riester-Expertinnen Agatha Rottmann und Penelope Schneider freuen sich über Ihren Anruf!

Finanzierungen optimieren

Neben der möglichen Nutzung von Sondertilgungsoptionen sowie Anpassungen des Tilgungssatzes (standardmäßig möglich bei ING-DiBa, PSD, DKB u.a.) sollten bei Zinssätzen von noch zwischen 1 bis 2% für 5 bis 10 Jahre (abhängig von der Beleihung und der Zinsbindungsdauer) in der aktuellen Zinsphase auch weitergehende Optimierungsansätze geprüft werden. Dazu zählt nicht nur die allgemein bekannte Möglichkeit, die günstigen Zinssätze durch Forwarddarlehen zu nutzen. Es gibt mehr Ansätze für Optimierungen: 

  • Vorzeitige Kündigung von Darlehen mit 15 oder 20-jähriger Zinsbindung gemäß BGB 10 Jahre und 6 Monate nach Vollauszahlung.
  • Überprüfung von Darlehensverträgen auf fehlerhafte Widerrufsklauseln
  • Kapitalbeschaffung (auch für nicht wohnwirtschaftliche Zwecke)
  • Ablösung von Bauspardarlehen (jederzeit möglich)
  • Ablösung von KfW Darlehen (bei vielen Programmen möglich und trotz günstiger KfW Konditionen oft lohnend)
Bausparkassen versuchen Alttarife loszuwerden

Mit allen Mitteln versuchen die Bausparkassen, ihre Alttarife mit hohen Guthabenzinsen loszuwerden. Um die Kunden zur Auflösung alter Verträge zu bewegen, nutzen fast alle Bausparkassen irreführende Schreiben, in denen die Vertragskündigung sehr vorteilhaft dargestellt wird. Das Gegenteil ist der Fall: Vergleichbare garantierte Zinssätze sind anderswo nicht zu erhalten, daher sollten Sie diese Schreiben ignorieren (halten Sie im Zweifelsfall Rücksprache mit uns).

Diese Schreiben sind teils bewusst schwammig formuliert und suggerieren, dass die Auflösung für den Kunden eine gute Option sei. So preist z.B. die Deutscher Ring Bausparkasse die Auflösung eines gut verzinsten Altvertrags (1,5% Basiszins, 2,5% Bonuszins) in einem Schreiben aus November 2016 als "unschlagbares Angebot" und im Mai 2017 wird eine "kostenfreie Guthabenauszahlung" angeboten.

Die Praxis der Bausparkassen ist mehr als fragwürdig. Bei einer vorausschauenden Geschäftspolitik gäbe es diese Probleme heute nicht. Die meisten Bausparkassen haben aber bis vor ein paar Jahren nur das Ziel der Steigerung des aktuellen Jahresumsatzes vor Augen gehabt und sind hierfür mit den Renditetarifen ein langfristig hohes Risiko eingegangen. Wir haben diese Tarife für unsere Kunden konsequent genutzt. Es gibt überhaupt keinen Anlass, dem Drängen der Bausparkassen nachzugeben. Die Bausparkassen haben ein Angebot unterbreitet, die Kunden haben es angenommen. Die Versuche, die Folgen der riskanten Tarifgestaltung nun durch irreführende Informationen an die Kunden abzumildern, sind kläglich.

Nur wenn die Bausparkasse ihrerseits den Versuch unternimmt, den Vertrag zu kündigen, besteht Handlungsbedarf. Dann sind verschiedene Fallkonstruktionen zu prüfen. An dieser Stelle empfehlen wir unbedingt eine Abstimmung mit PS Finanz.

Wertvolle alte Bausparverträge


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