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Aktuelle Informationen für unsere Kunden

  • Die aktuellen Auswertungen zu den Top Fonds per 30.01.2018 wurden eingepflegt.

  • Informationen zu der geänderten Besteuerung von Fondsanlagen ab 01.01.2018 haben Sie mit der aktuellen Ausgabe der fonds-news im Oktober 2017 erhalten. Weitere Informationen finden Sie unter diesem Link auf unseren Webseiten.

Besteuerung von Fondsanlagen ab 01.01.2018

Mit dem Gesetz zur Reform der Investmentbesteuerung wurde im Juli ein neues System der Besteuerung von Fondsanlagen für Privatanleger beschlossen, das 2018 in Kraft tritt. Bislang werden Fondsanleger wie Direktanleger behandelt. Steuern fallen lediglich auf Ebene des Anlegers an, jedoch nicht auf Fondsebene. Zukünftig werden bestimmte Erträge bereits direkt beim Fonds besteuert, im Gegenzug wird es dafür allerdings Freistellungen bei der Abgeltungssteuer für Anleger geben.

Auch für die bislang unter Bestandsschutz stehenden Altanlagen (Fondsanteile, die bis Ende 2008 angeschafft wurden) ergeben sich Neuerungen. So wird für Erträge aus diesen Altanlagen, die ab 1. Januar 2018 anfallen, ein Freibetrag von 100.000 Euro gewährt. Sobald dieser aufgebraucht ist, unterliegen die Anteile dann wieder der regulären Besteuerung.

Bislang war es aus steuerlicher Sicht richtig, Altbestände unangetastet zu lassen, um die Besteuerung von Kursgewinnen zu vermeiden. Daran wird sich auch bis Ende 2017 und darüber hinaus - bis zum Verbrauch des Freibetrages - nichts ändern. Wir werden Sie im Laufe des nächsten Jahres ausführlich über die neuen Steuerregelungen und sich daraus ergebende Handlungsempfehlungen informieren.

Schon jetzt ist klar, dass mit diesen Änderungen der Vorteil komplett steuerfreier Erträge in alten Fondspolicen (DB VitaSkandia) weiter an Bedeutung gewinnt. Die Gestaltung mit langen Vertragslaufzeiten (optionale Regelungen) ist goldwert.

Skandia Beitragsdynamik 2017

Die Skandia versendet ab Oktober die Informationen zu den jährlichen Beitragserhöhungen zu den steuerlich begünstigten Altverträgen. Die Erhöhung ist eine Option, keine Verpflichtung. Bitte rufen Sie uns an oder senden Sie uns eine Nachricht per Mail, wenn Sie die jährliche Erhöhung in einem Kalenderjahr nicht wünschen. Wir senden Ihnen hierzu dann ein vorbereitetes Schreiben.

Skandia (1989 bis 2004)

Basis-Rente: Neue Optionen bei der DWS

Basis-Rente: 84% der Beiträge im Jahr 2017 steuerlich absetzbar
Beiträge zur Basis-Rente sind im Rahmen von Höchstbeträgen bis zu jährlich 23.362 Euro pro Person steuerlich abzugsfähig. Im Jahr 2017 können 84% der geleisteten Beiträge steuerlich geltend gemacht werden. Der Prozentsatz steigt jährlich um 2% bis auf 100% im Jahr 2025.

Neue Optionen bei der DWS
Rechtzeitig zum Jahresende erweitert unsere Partnergesellschaft DWS die Optionen bei den Basis-Renten. Neben der bewährten Basis-Rente Premium, die mit einer Garantie versehen ist, kommt nun eine chancenorientiertere Variante mit ins Angebot. Für Anleger, die bereits in eine DWS Basis-Rente investieren, wird es eine kostenfreie Wechselmöglichkeit in die neue Variante geben. Unsere hierfür in Frage kommenden Kunden werden wir gesondert informieren, sobald das Angebot am Markt ist.

Die Investmentlösung der DWS ist wesentlich flexibler als Versicherungslösungen, insbesondere durch die freie Gestaltung eines individuellen Portfolios oder die Wahl der Garantielösung. Ganz entscheidend für die Anbieterauswahl ist daneben die Kostenseite. Die DWS Basis-Rente ist wie eine direkte Fondsanlage kalkuliert und damit wesentlich günstiger als alle Versicherungsangebote am Markt. 

DWS Basis-Rente (Link für weitere Information)

Riester-Rente: Höhere Grundzulage ab 2018

Höhere Grundzulage ab 2018
Die Grundzulage wird im nächsten Jahr von 154 Euro auf 175 Euro erhöht. Dazu kommen unverändert 300 Euro für jedes ab 2008 geborene Kind, für davor geborene Kinder bleibt es ebenfalls bei 185 Euro.

Anpassungen bei Höchstbeitragszahlern
Der Großteil unserer Kunden nutzt den Höchstbeitrag von 2.100 Euro pro Jahr, um neben den Zulagen auch die steuerliche Förderung voll auszunutzen. Hier kann nun aufgrund der erhöhten Zulagen der Eigenanteil etwas reduziert werden. Wir werden im Dezember individuell über die möglichen Anpassungen informieren.

Sprechen Sie uns bei Fragen zu Ihrem Riester-Vertrag an. 
Unsere Riester-Expertinnen Agatha Rottmann und Penelope Schneider freuen sich über Ihren Anruf!

Finanzierungen optimieren

Neben der möglichen Nutzung von Sondertilgungsoptionen sowie Anpassungen des Tilgungssatzes (standardmäßig möglich bei ING-DiBa, PSD, DKB u.a.) sollten bei Zinssätzen von noch zwischen 1 bis 2% für 5 bis 10 Jahre (abhängig von der Beleihung und der Zinsbindungsdauer) in der aktuellen Zinsphase auch weitergehende Optimierungsansätze geprüft werden. Dazu zählt nicht nur die allgemein bekannte Möglichkeit, die günstigen Zinssätze durch Forwarddarlehen zu nutzen. Es gibt mehr Ansätze für Optimierungen: 

  • Vorzeitige Kündigung von Darlehen mit 15 oder 20-jähriger Zinsbindung gemäß BGB 10 Jahre und 6 Monate nach Vollauszahlung.
  • Überprüfung von Darlehensverträgen auf fehlerhafte Widerrufsklauseln
  • Kapitalbeschaffung (auch für nicht wohnwirtschaftliche Zwecke)
  • Ablösung von Bauspardarlehen (jederzeit möglich)
  • Ablösung von KfW Darlehen (bei vielen Programmen möglich und trotz günstiger KfW Konditionen oft lohnend)
Bausparkassen versuchen Alttarife loszuwerden

Mit allen Mitteln versuchen die Bausparkassen, ihre Alttarife mit hohen Guthabenzinsen loszuwerden. Um die Kunden zur Auflösung alter Verträge zu bewegen, nutzen fast alle Bausparkassen irreführende Schreiben, in denen die Vertragskündigung sehr vorteilhaft dargestellt wird. Das Gegenteil ist der Fall: Vergleichbare garantierte Zinssätze sind anderswo nicht zu erhalten, daher sollten Sie diese Schreiben ignorieren (halten Sie im Zweifelsfall Rücksprache mit uns).

Diese Schreiben sind teils bewusst schwammig formuliert und suggerieren, dass die Auflösung für den Kunden eine gute Option sei. So preist z.B. die Deutscher Ring Bausparkasse die Auflösung eines gut verzinsten Altvertrags (1,5% Basiszins, 2,5% Bonuszins) in einem Schreiben aus November 2016 als "unschlagbares Angebot" und im Mai 2017 wird eine "kostenfreie Guthabenauszahlung" angeboten.

Die Praxis der Bausparkassen ist mehr als fragwürdig. Bei einer vorausschauenden Geschäftspolitik gäbe es diese Probleme heute nicht. Die meisten Bausparkassen haben aber bis vor ein paar Jahren nur das Ziel der Steigerung des aktuellen Jahresumsatzes vor Augen gehabt und sind hierfür mit den Renditetarifen ein langfristig hohes Risiko eingegangen. Wir haben diese Tarife für unsere Kunden konsequent genutzt. Es gibt überhaupt keinen Anlass, dem Drängen der Bausparkassen nachzugeben. Die Bausparkassen haben ein Angebot unterbreitet, die Kunden haben es angenommen. Die Versuche, die Folgen der riskanten Tarifgestaltung nun durch irreführende Informationen an die Kunden abzumildern, sind kläglich.

Nur wenn die Bausparkasse ihrerseits den Versuch unternimmt, den Vertrag zu kündigen, besteht Handlungsbedarf. Dann sind verschiedene Fallkonstruktionen zu prüfen. An dieser Stelle empfehlen wir unbedingt eine Abstimmung mit PS Finanz.

Wertvolle alte Bausparverträge


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