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Aktuelle Informationen für unsere Kunden

  • Die aktuellen Auswertungen zu den Top Fonds per 31.08.2017 wurden eingepflegt.
  • Informationen zu der geänderten Besteuerung von Fondsanlagen ab 01.01.2018 erhalten Sie mit der nächsten Ausgabe der fonds-news im Oktober 2017.

Besteuerung von Fondsanlagen ab 01.01.2018

Mit dem Gesetz zur Reform der Investmentbesteuerung wurde im Juli ein neues System der Besteuerung von Fondsanlagen für Privatanleger beschlossen, das 2018 in Kraft tritt. Bislang werden Fondsanleger wie Direktanleger behandelt. Steuern fallen lediglich auf Ebene des Anlegers an, jedoch nicht auf Fondsebene. Zukünftig werden bestimmte Erträge bereits direkt beim Fonds besteuert, im Gegenzug wird es dafür allerdings Freistellungen bei der Abgeltungssteuer für Anleger geben.

Auch für die bislang unter Bestandsschutz stehenden Altanlagen (Fondsanteile, die bis Ende 2008 angeschafft wurden) ergeben sich Neuerungen. So wird für Erträge aus diesen Altanlagen, die ab 1. Januar 2018 anfallen, ein Freibetrag von 100.000 Euro gewährt. Sobald dieser aufgebraucht ist, unterliegen die Anteile dann wieder der regulären Besteuerung.

Bislang war es aus steuerlicher Sicht richtig, Altbestände unangetastet zu lassen, um die Besteuerung von Kursgewinnen zu vermeiden. Daran wird sich auch bis Ende 2017 und darüber hinaus - bis zum Verbrauch des Freibetrages - nichts ändern. Wir werden Sie im Laufe des nächsten Jahres ausführlich über die neuen Steuerregelungen und sich daraus ergebende Handlungsempfehlungen informieren.

Schon jetzt ist klar, dass mit diesen Änderungen der Vorteil komplett steuerfreier Erträge in alten Fondspolicen (DB VitaSkandia) weiter an Bedeutung gewinnt. Die Gestaltung mit langen Vertragslaufzeiten (optionale Regelungen) ist goldwert.

DWS Basis-Rente (Rürup-Rente): 84% absetzbar

Für die meisten Formen der Altersvorsorge greift seit 2009 die Abgeltungssteuer und die Beiträge müssen aus versteuertem Einkommen finanziert werden. Bei der Basis-Rente erfolgt der Kapitalaufbau hingegen abgeltungssteuerfrei und die Beiträge werden bis zu jährlich 23.362 Euro pro Person steuerlich gefördert. Im Jahr 2017 sind 84% der Beiträge für eine Basis-Rente steuerlich absetzbar. 

Der steuerlich absetzbare Anteil steigt jährlich um 2%. Die Versteuerung erfolgt erst in der Rentenphase. Die Auszahlungsphase ist analog der gesetzlichen Rentenversicherung geregelt. Wie bei der Riester-Rente ist die Auswahl der besten Anbieter und die richtige Gestaltung entscheidend.

Empfohlene Anbieter: Allianz und DWS

Bei Versicherungen empfehlen wir die Allianz, für Investmentlösungen die DWS. Die DWS-Lösung ist kostenseitig günstiger als jedes Versicherungsangebot am Markt. Auch hinsichtlich der Garantievarianten ist die DWS führend. Die wichtigsten Punkte:

  1. Hohe und sichere Steuerersparnis in der Ansparphase
  2. Hinterbliebenenabsicherung
  3. Insolvenzschutz und Hartz IV Sicherheit
  4. Anlagesicherheit durch Anbietergarantien
  5. Hohe Flexibilität bei den Einzahlungen

Die ersten 3 Punkte sind gesetzlich geregelt und gelten damit für alle Anbieter. Bei den Garantieregelungen und den Einzahlungen gibt es jedoch erhebliche Unterschiede bei den einzelnen Anbietern. Bei der DWS ist die Sicherheit durch eine Nettobeitragsgarantie und eine optionale Höchststandsgarantie ab dem 55. Geburtstag geregelt (einziger Anbieter mit dieser Option), bei der Allianz durch eine garantierte Mindestrente.

Informationen zur DWS Basis-Rente auf einen Blick

Steuerliche Jahresdokumente

Bei den klassischen DWS Depots (nur DWS Fonds) sowie den Riester- und Rürup-Depots werden die steuerlichen Dokumente mit den Jahresauszügen versandt, liegen damit bis Ende Februar vor.

Anders ist es bei den Multidepots mit internationalen Fonds (Consorsbank, DWS Multidepots, Fondsdepot Bank). Aufgrund der besonderen steuerlichen Vorschriften in Deutschland können die steuerlichen Jahresabrechnungen erst erstellt werden, wenn auch zu allen nichtdeutschen Fonds die kompletten steuerlichen Daten für 2016 gemeldet sind. Diese müssen bis Ende Mai veröffentlicht werden. Der Versand ist von der Meldung aller Daten abhängig und beginnt im April. Insbesondere bei Depots mit vielen internationalen Fonds kann es bis Juni dauern, sofern die Daten noch nicht früher vorliegen.

Sofern Ihne die Unterlagen bis zur Abgabe der Steuererklärung nicht vorliegen, besteht die Möglichkeit, diese Daten nachzumelden und die Unterlagen nachzureichen. Die Finanzämter sind über diese Problematik informiert.

Mit der erneuten Reform der Besteuerung von Kapitalerträgen ab 01.01.2018 wird diese Problematik entfallen (ab 2019).

Jahresinformationen zum 31.12.2016

Der postalische Versand der PS Finanz Jahresauswertungen zum 31.12.2016 erfolgt in der dritten Januarwoche.

Über die Online-Depoteinsicht sind die Daten der Fondsdepots stets tagesaktuell abrufbar.

Die manuelle Datenpflege zu den Festzinsanlagen sowie zu den Skandia Fondspolicen erfolgt vom 02.01.2017 bis 06.01.2017.

Über die Wertentwicklung der Top 30 Fonds informieren wir ergänzend monatlich aktuell im Kundenbereich. Die Daten zum Jahresultimo 2016 werden am 06.01.2017 veröffentlicht.

Die aktuelle Ausgabe der fonds-news erhalten Sie mit den Jahresauszügen postalisch.


Jahresauszüge
Der Versand der Jahresmitteilungen unserer Partnergesellschaften erfolgt wie nachstehend.

- Consorsbank: Februar 2017
- DWS: Februar 2017 (auch Riester-Rente und Basis-Rente)
- Franklin Templeton: Januar 2017
- Fondsdepot Bank: Februar 2017
Bausparkassen: Januar 2017


Steuerliche Jahresdokumente
Bei den klassischen DWS Depots (nur DWS Fonds) sowie den Riester- und Rürup-Depots werden die steuerlichen Dokumente mit den Jahresauszügen versandt, liegen damit bis Ende Februar vor.

Anders ist es bei den Multidepots mit internationalen Fonds (Consorsbank, DWS Multidepots, Fondsdepot Bank). Aufgrund der besonderen steuerlichen Vorschriften in Deutschland können die steuerlichen Jahresabrechnungen erst erstellt werden, wenn auch zu allen nichtdeutschen Fonds die kompletten steuerlichen Daten für 2016 gemeldet sind. Diese müssen bis Ende Mai veröffentlicht werden. Der Versand ist von der Meldung aller Daten abhängig und beginnt im April. Insbesondere bei Depots mit vielen internationalen Fonds kann es bis Juni dauern, sofern die Daten noch nicht früher vorliegen.


Fondspolicen: Skandia und DB Vita
Bei der Skandia erfolgt der Versand der Jahresabrechnungen jeweils zur Hauptfälligkeit des Vertrages (Monat der ersten Zahlung). Der Versand der DB Vita Jahresabrechnungen erfolgt im Januar. Da die Erträge dieser Depots komplett steuerfrei bleiben (Abschluss vor 2005), werden die Jahresabrechnungen für die Steuererklärung nicht benötigt.

Finanzierungen optimieren

Neben der möglichen Nutzung von Sondertilgungsoptionen sowie Anpassungen des Tilgungssatzes (standardmäßig möglich bei ING-DiBa, PSD, DKB u.a.) sollten bei Zinssätzen von noch zwischen 1 bis 2% für 5 bis 10 Jahre (abhängig von der Beleihung und der Zinsbindungsdauer) in der aktuellen Zinsphase auch weitergehende Optimierungsansätze geprüft werden. Dazu zählt nicht nur die allgemein bekannte Möglichkeit, die günstigen Zinssätze durch Forwarddarlehen zu nutzen. Es gibt mehr Ansätze für Optimierungen: 

  • Vorzeitige Kündigung von Darlehen mit 15 oder 20-jähriger Zinsbindung gemäß BGB 10 Jahre und 6 Monate nach Vollauszahlung.
  • Überprüfung von Darlehensverträgen auf fehlerhafte Widerrufsklauseln
  • Kapitalbeschaffung (auch für nicht wohnwirtschaftliche Zwecke)
  • Ablösung von Bauspardarlehen (jederzeit möglich)
  • Ablösung von KfW Darlehen (bei vielen Programmen möglich und trotz günstiger KfW Konditionen oft lohnend)
Bausparkassen versuchen Alttarife loszuwerden

Mit allen Mitteln versuchen die Bausparkassen, ihre Alttarife mit hohen Guthabenzinsen loszuwerden. Um die Kunden zur Auflösung alter Verträge zu bewegen, nutzen fast alle Bausparkassen irreführende Schreiben, in denen die Vertragskündigung sehr vorteilhaft dargestellt wird. Das Gegenteil ist der Fall: Vergleichbare garantierte Zinssätze sind anderswo nicht zu erhalten, daher sollten Sie diese Schreiben ignorieren (halten Sie im Zweifelsfall Rücksprache mit uns).

Diese Schreiben sind teils bewusst schwammig formuliert und suggerieren, dass die Auflösung für den Kunden eine gute Option sei. So preist z.B. die Deutscher Ring Bausparkasse die Auflösung eines gut verzinsten Altvertrags (1,5% Basiszins, 2,5% Bonuszins) in einem Schreiben aus November 2016 als "unschlagbares Angebot" und im Mai 2017 wird eine "kostenfreie Guthabenauszahlung" angeboten.

Die Praxis der Bausparkassen ist mehr als fragwürdig. Bei einer vorausschauenden Geschäftspolitik gäbe es diese Probleme heute nicht. Die meisten Bausparkassen haben aber bis vor ein paar Jahren nur das Ziel der Steigerung des aktuellen Jahresumsatzes vor Augen gehabt und sind hierfür mit den Renditetarifen ein langfristig hohes Risiko eingegangen. Wir haben diese Tarife für unsere Kunden konsequent genutzt. Es gibt überhaupt keinen Anlass, dem Drängen der Bausparkassen nachzugeben. Die Bausparkassen haben ein Angebot unterbreitet, die Kunden haben es angenommen. Die Versuche, die Folgen der riskanten Tarifgestaltung nun durch irreführende Informationen an die Kunden abzumildern, sind kläglich.

Nur wenn die Bausparkasse ihrerseits den Versuch unternimmt, den Vertrag zu kündigen, besteht Handlungsbedarf. Dann sind verschiedene Fallkonstruktionen zu prüfen. An dieser Stelle empfehlen wir unbedingt eine Abstimmung mit PS Finanz.

Wertvolle alte Bausparverträge

Kreditverträge mit fehlerhaften Widerrufsbelehrungen

Der Bundesgerichtshof hat in mehreren Entscheidungen den Rücken der Verbraucher gestärkt und die Rückabwicklung von Darlehensverträgen auch noch nach Jahren ermöglicht. Nach ersten Untersuchungen der Verbraucherzentralen sind rund 75% der Widerrufsbelehrungen fehlerhaft. Mittlerweile wurden allein hier im Hause über 70 Darlehensverträge geprüft. Fast die Hälfte der Widerrufsbelehrungen war falsch. Die Banken sind in vielen Fällen zu Vergleichslösungen bereit. Wir bieten eine kostenfreie Vorprüfung von Darlehensverträgen an. Sofern es einen Ansatzpunkt für einen Widerruf gibt, besprechen wir die Vorgehensweise mit Ihnen. In vielen Fällen reicht ein Schreiben sowie ein Telefonat für die Verhandlung einer Vergleichlösung aus. Der Zeitpunkt für eine Überprüfung von Darlehensverträgen ist in Anbetracht der extrem niedrigen Zinssätze in diesem Jahr ideal.

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